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Wie planst du dein Marketing fürs neue Jahr, bevor der Januar beginnt?

4. Dez. 2025
4 Min. Lesezeit

Plan dein Marketing fürs neue Jahr im Herbst und Dezember, nicht erst im Januar. Wer jetzt zurückschaut, aufräumt und entscheidet, startet im Januar mit einem Plan statt mit einer To-do-Liste. Und an erster Stelle steht dabei nicht die Zahl, sondern die Frage, wofür du bekannt sein willst.


Ab Mitte Oktober passiert bei vielen Selbstständigen dasselbe: Der Kopf ist schon im Januar. „Ab nächstem Jahr mach ich das richtig.“ Neue Website, klare Positionierung, endlich regelmäßig sichtbar. Nur startet der Januar nicht bei null. Er startet mit dem, was du jetzt vorbereitest.


Unternehmerin mit Brille macht am Küchentisch im Herbstlicht ihre Marketingplanung fürs neue Jahr

Warum solltest du nicht bis Januar warten?


Wer erst nach Silvester plant, ist meist bis Ende Februar mit Sortieren beschäftigt. Dann ist das erste Quartal fast vorbei. Im Januar sind alle mit Alltag, Steuer und guten Vorsätzen beschäftigt. Da bleibt für grundsätzliche Fragen kaum Raum.


Der Herbst und der ruhigere Jahresausklang sind dafür ideal. Du hast ein ganzes Jahr Erfahrung im Rücken. Du weißt, was funktioniert hat, und welche Kundinnen dir Energie geben und welche nicht. Du kannst Entscheidungen in Ruhe treffen statt im Neujahrs-Aktionismus.



Klarheit braucht kein Startdatum.



Ehrlich gesagt brauchst du auch keinen 1. Januar für deine Positionierung. Ein Datum verändert nichts an deiner Ausgangslage, nur eine Entscheidung tut das. Warten auf den perfekten Zeitpunkt ist eine schöne Form des Aufschiebens.


Wie sieht ein ehrlicher Jahresrückblick aus?


Ohne Glitzer. Glänzende Rückblicke zeigen nur einen Ausschnitt. Ein ehrlicher Blick zurück schaut auch auf die kleinen, unsichtbaren Fortschritte und auf das, was zu viel war. Stolz und Müdigkeit dürfen dabei gleichzeitig da sein.


Drei Fragen, die dir dabei helfen:

  • Was hat dieses Jahr wirklich funktioniert, und woran merke ich das?

  • Welche Angebote verkaufe ich, und welche kosten mich nur Kraft?

  • Was war zu viel, und was lasse ich im neuen Jahr bewusst weg?


Gerade die Frage nach dem Zuviel liefert dir direkt die Grundlage für deine Entscheidungen im neuen Jahr.


Welche Fragen solltest du deiner Positionierung stellen, bevor du planst?


Ziele und Zahlen bauen auf deiner Positionierung auf, nicht umgekehrt. Bevor du Umsatzziele festlegst, kläre diese drei Punkte:

  1. Kannst du in einem Satz sagen, wofür du bekannt sein willst? Wenn nicht, fang genau dort an.

  2. Passt deine Zielgruppe noch? Zielgruppen verändern sich, genau wie du. Was vor einem Jahr stimmte, muss heute nicht mehr passen.

  3. Was lässt du los? Platz schaffen ist eine strategische Entscheidung, keine Schwäche.


💡 Tipp: Drei Themen bis März

Leg fest, mit welchen drei Themen du bis Ende März bekannt werden willst. Mehr nicht. Diese drei Themen ziehen sich dann durch deine Posts, deinen Newsletter und deine Website. Das bringt mehr als zehn halbe Ideen.


Frau im beigen Mantel spaziert mit Kaffee durch einen Herbstpark und denkt über ihren Jahresrückblick nach

Wie wird aus dem Rückblick ein Marketingplan?


Ein guter Plan ist kein 30-seitiges Dokument. Er beantwortet ein paar klare Fragen:

Frage

Beispiel für eine Antwort

Wofür will ich bekannt sein?

„Für ehrliche Verkaufstexte, die nach meinen Kundinnen klingen.“

Welche Kanäle nutze ich?

„Website, Instagram dreimal pro Woche, Newsletter einmal im Monat.“

Was lasse ich weg?

„Kein TikTok, keine Rabattaktionen.“

Was ist mein erster Schritt im Januar?

„Startseite überarbeiten.“


Ein klarer Plan ist vor allem eins: entlastend. Die Umsetzung im Januar fällt viel leichter, wenn du nicht erst noch überlegen musst, was eigentlich dran ist.


Was hat das mit Unternehmerin sein zu tun?


Sehr viel. Unternehmerin sein heißt, nicht nur im Business zu arbeiten, sondern auch am Business. Und dafür brauchst du keine Erlaubnis. Wie du dich selbst nennst, prägt, wie du auftrittst. Wer sich klein nennt, tritt klein auf. Mehr dazu liest du in Warum in dir längst eine Unternehmerin steckt.


✍️ Übung zum Selbermachen: Blockier dir in den nächsten zwei Wochen drei Stunden im Kalender, nur für dich und dein Business. Kein Kundentermin, kein Postfach. Nimm die drei Rückblick-Fragen und die drei Positionierungsfragen mit und beantworte sie schriftlich.

Häufige Fragen zur Marketingplanung


Am besten im Herbst, spätestens im Dezember. So hast du im Januar einen Plan und kannst direkt umsetzen, statt erst zu sortieren.

Weniger detailliert, als du denkst. Wichtig sind deine Positionierung, drei Kernthemen, deine Kanäle und die ersten konkreten Schritte. Den Rest planst du quartalsweise.

Dann nimm dir lieber drei konzentrierte Stunden als gar keine. Eine grobe Richtung im Dezember ist mehr wert als ein perfekter Plan im Februar.

Zuerst die Positionierung. Ziele tragen nur, wenn klar ist, wofür du stehen willst und für wen du arbeitest.


Willst du klar ins neue Jahr starten?


Lass uns gemeinsam schauen, wofür du im neuen Jahr bekannt sein willst. Im kostenlosen Kennenlerncall sortieren wir, was dran ist und was du getrost lassen kannst.



Wie eine längere Begleitung aussieht, erfährst du unter Mit mir arbeiten.



Claudia Raith, Marketingstrategin für selbstständige Frauen

Über die Autorin

Ich bin Claudia, Marketingstrategin mit über 15 Jahren Erfahrung. Ich begleite selbstständige Frauen dabei, ihre Positionierung zu schärfen, ihre Marke klar zu machen und ein Business aufzubauen, das wirklich trägt. Ehrlich, individuell und auf Augenhöhe.

→ So arbeite ich mit dir

 
 
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